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Pfingstfahrt zur Flensburger Förde 2003

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Bilder zum Bericht

Treffen am Samstag um 8 Uhr, Boote aufladen und auf geht´s zur Flensburger Förde! Nach 2½ Stunden, in denen diesmal niemand schläft, erreichen wir (Familie Reimer, Jenny, Kenneth, Philipp, Jochen, Bijan, Peter, Patrick, Jasper, Thomas und Björn) Flensburg, fahren an Thomas Punkten für´s zu schnelle Fahren vor bei und schlängeln uns mit dem Zehneranhänger durch ein paar schmale Gassen um zum Ersten Flensburger Kanu Klub zu gelangen. Nach dem aufbauen der Zelte beginnt es erst einmal zu regnen was eigentlich allen die Lust am Paddeln nimmt; nach dem Regen nehme ich also den Kombi und fahre alleine los. Drei Stunden später: Thomas will schon fast mit dem Zweier die Suche beginnen, als Jogi doch noch ein Paddelboot in der Förde entdeckt. Ich bin so unaufmerksam gewesen, dass ich auf der Rückfahrt anstatt zum EFKK zu einem drei Kilometer entfernten Yachthafen gepaddelt bin. Jochen und Bijan gelingt es nach Anstiftung von Thomas, Peter, Patrick und Kenneth mit Hilfe eines "Zaubertricks" mit den Riemen zu dritt zusammenzubinden, was diese gar nicht lustig finden. Der Abend endet mit Grillen und Feuer am Strand.

Am nächsten Tag stehen die als erstes auf, die als letztes im Schlafsack verschwanden, nämlich Thomas und Jasper, gehen an den Strand und schlafen dort wieder ein. Beim Frühstück bricht plötzlich mein Stuhl unter mir zusammen, woraufhin meine Bratkartoffeln mit Rührei aus der Pfanne fliegen und sich in einem Umkreis von einem Meter überall verteilen, jetzt mache ich schon Jasper, der wieder kein Mehl für die Pfannkuchen mithat bezüglich dem Pechvogel Konkurrenz. Als dann alle gefrühstückt haben und wir in die Boote steigen stellen wir fest, dass eigentlich ein Platz in den Booten und damit auch eine Schwimmweste fehlt, die wir aber trotz einiger Sturmtoter an diesem Wochenende zum Glück nicht brauchen. Auf dem Wasser sind viele Segelboote, von unserem Strand fährt auch ein Katamaran los. Nach einiger Zeit lassen sich Peter und Patrick durch Jogi und Torben vom Zweier ablösen, da die zu kurzen Paddel doch sehr anstrengend waren. Blei Glücksburg machen wir am Strand eine Pause und ignorieren als Paddler das vom Wasser aus gar nicht sichtbare Schild, das vor einer Strafe von 12 Euro bei Nichtbezahlung der Kurtaxe droht. Da das Wetter ein Gewitter befürchten lässt fahren wir gleich wieder zurück ohne in Dänemark Pölser essen zu gehen und haben noch viel Zeit an Land. Als es abends vor dem Regen stürmischer wird und Patricks Riesenzelt sich mitsamt dem Inhalt auf den Boden legt wird dieses von allen gemeinsam günstiger in den Wind gedreht und neu abgespannt. Doch mit dem Regen dreht der Wind und Peter und Patrick halten eine Weile beide Eingänge auf, um den Wind durchzulassen. Als der Regen nachlässt überdachen wir die Grillecke mit Jogis Tarp, um dort zu kochen. Das abendliche Feuer raucht natürlich etwas, wärmt aber trotzdem am sonst stürmischkalten Strand.

Halb zwei in der Nacht: Peter und Patrick reden laut, da ihr Zelt aufgibt. Die anderen wachen auf und wir gehen alle zum Schlafen ins Haus.

Halb neun morgens: bei Jogis Zelt verbiegt eine Zeltstange, und wir bauen die anderen nun auch vorsichtshalber ab. Es ist viel zu stürmisch zum Paddeln und die Nacht war besonders für Martina und Jogi, der unsere Zelte alle nachspannte, relativ schlaflos; nach dem Frühstück werden also die Autos beladen und wir fahren relativ früh nach Hause.

Das war zwar ein etwas paddelarmes Wochenende aber man kann sich das Wetter eben nicht immer aussuchen. So haben wir doch wenigstens ein kleines Abenteuer erlebt und bei der nächsten Tour wird das Wetter sicher wieder günstiger sein. Auf ein Neues!

Björn Bastian

Bilder zum Bericht

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Letzte Änderung am 22.08.2003 11:48 durch das Online-Team des ACC.
Heute: 09.09.2010 20:37  Datei: pfingsten-bericht-2003.shtml

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