Rendsburger Herbstregatta 2001
Sturm und fliegende ZelteNachdem die Wettervorhersage für das Wochenende 08.-09.09.01 nur "Mistwetter" (Regen und Sturmböen)angesagt hatte, fuhren wir mit gemischten Gefühlen nach Rendsburg, denn nach den Hamburger Sommerferien waren erst wenige Tage vergangen, d.h. es wurde vor dieser Regatta kaum trainiert. Unsere Erwartungen wurden bei der ersten Betrachtung der Regatta-strecke voll bestätigt. Selbst der Regattaveranstalter hatte auf diese Wetterlage reagiert und hatte die Langstreckenrennen auf einen Rundkurs vor dem Vereinsgelände in den windgeschützteren Teil der Eider gelegt. Während ich zur Obleutebesprechung gegangen war, wurden die Zelte und unser neuer Pavillon mit Tisch und Bänken aufgebaut. Doch trotz verstärkter Abspannkonstruktion und diversen zusätzlichen Erdankern, wurde unsere wetterfeste Unterkunft ein Opfer der Herbststürme. Am frühen Samstag nachmittag musste Anne sich auf Ihre 6000m Strecke begeben. Leider konnten nur zwei von fünf gemeldeten Booten an den Start gehen, weil drei Boote den Weg, aufgrund der Wetterlage, nicht bis zum Start schafften. Somit ist der 1. Platz von auf der Langstrecke besonders hervorzuheben. Jochen, der in Rendsburg eine erste Regatta bestritt, konnte sich im Feld der ca. 10 Schüler A -Fahrer gut behaupten. Unsere jüngsten Teilnehmer Nicolas und Lars, mussten nach einer zweistündigen Verschiebung Ihres Rennens das letzte Rennen des Samstages bestreiten. Leider machte sich das Trainingdefizit durch die sehr spät geendeten Ferien durch einen achten Platz bemerkbar. Doch unsere "Youngstars" haben die richtige Einstellung und waren über Ihre Platzierung nicht enttäuscht. Nach "getaner Arbeit" und einer heißen Dusche versammelten
wir uns unter einem Vordach des Rendsburger Kanu Clubs und
genossen wir die kohlehydratreiche Nahrung (Spagetti mit einer
Tomaten-Hackfleisch-Soße und dazu Parmesankäse) die Tina für
uns vorbereitet hatte. Der Sonntag begann sehr grau, aber ohne Regen und mit einem
ein wenig eingeschlafenen Wind. Am Vormittag bekamen wir dann noch Verstärkung aus Hamburg. Dixi und Bernhard wollten uns nicht nur mit Ihrer Anwesenheit unterstützen, sondern auch mit einem herrlich schmeckenden Kuchen. Der Kuchen wurde bis auf den letzten Krümel verputzt und die Beiden sind mit Ihrem Mitbringsel ein gern gesehener Gast auf jeder Regatta, die wir besuchen werden. Gegen ca. 19.00 Uhr am Sonntag abend kamen wir müde und ein wenig durchgefroren im ACC wieder an. Trotz des schlechten Wetters werden wir 2002 wieder die Rendsburger Herbstregatta besuchen. Thorsten Sprunk |
Letzte Änderung
am 26.08.2005 13:28
durch das Online-Team des ACC.
Heute: 31.07.2010 10:41 Datei: rendsburg2001.shtml
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